Konaté verlässt Liverpool ablösefrei – Schlotterbeck von Dortmund als Ersatz im Visier

Konaté verlässt Liverpool ablösefrei – Schlotterbeck von Dortmund als Ersatz im Visier

Die Verlängerungs-Saga um den französischen Innenverteidiger Konaté und Liverpool hat endlich ein Ende gefunden. Der renommierte Journalist Romano bestätigte, dass die Verhandlungen endgültig gescheitert sind. Konaté wird nach Vertragsablauf als Free Agent den Klub verlassen – eine Kehrtwende und ein „Sinneswandel“ sind ausgeschlossen. Damit tickt für die Sommer-Neustrukturierung der Liverpooler Abwehr die Uhr.

Prämienklauseln als Knackpunkt – im April fast durch, am Ende doch gescheitert

Bereits Anfang April war eine Verlängerung zwischen Konaté und Liverpool sehr nahe. Vertragslaufzeit und Grundgehalt waren ausgehandelt, der Spieler selbst erklärte sogar öffentlich, es sei „kurz vor der Unterschrift“. Romano blickt zurück: Der Stillstand hing an zwei Arten von Prämienklauseln – zum einen titelbezogenen Zusatzprämien, darunter Boni für die Premier-League-Meisterschaft und den Champions-League-Titel; zum anderen der Definition von „regulären“ und „schwierigen“ Aktivierungsbedingungen wie etwa Einsatzminuten. Wochenlang verhandelten beide Seiten über diese Details, konnten sich aber nicht einigen – am Ende scheiterte die Vereinbarung.

Romano sagte unverblümt: „Für Konaté und Liverpool ist diese Geschichte beendet, der Deal ist geplatzt.“ Nach fünf Saisons an der Anfield Road verlässt der französische Nationalspieler Liverpool ablösefrei – für die Reds bedeutet das nicht nur einen personellen Verlust, sondern den gratis Verlust eines Schlüsselspielers in der Abwehr.

Teamkollegen informiert – der Abgang steht fest

Der französische Journalist Hawkins berichtete am Samstag, Konaté habe seinen Liverpool-Mitspielern unmissverständlich mitgeteilt, dass sein Weggang in diesem Sommer unverändert bleiben werde. Auch das Bild von Trainer Slot, der gemeinsam mit Konaté das Trainingsgelände verließ, wurde extern als weiteres Zeichen für einen fixierten Wechsel gedeutet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, Konatés Vertrag laufe Ende Juni aus; die Wechselgerüchte zogen sich seit Wochen. Nun stimmen die Aussagen des Spielers und die Linie innerhalb der Kabine überein – der Transfermarkt kann die weiteren Schritte als „Free-Agent-Abgang“ planen.

Dortmund-Innenverteidiger Schlotterbeck rückt in den Fokus der Reds

Während Konatés Abgang nahezu besiegelt gilt, zeichnet sich bei Liverpool zunehmend ab, wohin die Verstärkungen gehen sollen. Medien wie Football365 berichten, die Reds könnten ihren Blick auf Borussia Dortmunds Innenverteidiger Schlotterbeck richten – als Ersatz in der Abwehrkette. Schlotterbeck ist in den vergangenen Jahren eine feste Größe in Dortmunds Defensive gewesen, verfügt über Spielaufbau und Zweikampfstärke und könnte stilistisch die Lücke hinterlassen, die Konaté hinterlässt.

Beide Teams sind in dieser Saison in der Champions League bereits aufeinandergestoßen: Am 31. Mai trennten Liverpool und Borussia Dortmund 1:1, Schlotterbeck und Konaté standen gemeinsam auf dem Platz – Liverpools Scout-Netzwerk dürfte damit einen direkten Eindruck vom deutschen Innenverteidiger haben. Dortmunds Form in der Liga schwankt zuletzt: Nach dem 3:2 am 9. Mai folgte am 16. Mai eine 0:2-Niederlage; auch Liverpool war in der Schlussphase der Premier League nicht durchgängig stabil – am 16. Mai verlor man mit 2:4, am 24. Mai reichte es nur zum 1:1. Unter dem Druck von Champions League und Liga bleibt die Stabilität der Abwehr ein Problem, das Slot lösen muss.

Die konkreten Folgen für Liverpools Abwehr

Konaté kam 2019 zu Liverpool und entwickelte sich in fünf Jahren zum zentralen Baustein der Defensive. Sein Abgang als ablösefreier Spieler bedeutet: Die Reds erhalten keine Ablöse, müssen aber unverzüglich einen Ersatz auf gleichem Niveau finden. Im Rennen um die Premier League und parallel in der Champions League wird die Effizienz bei der Verpflichtung eines Innenverteidigers direkt beeinflussen, wie Slot seine Aufstellung in der neuen Saison planen kann.

Aus transferpolitischer Sicht wäre Schlotterbeck, sollte der Deal klappen, Liverpools „zweite“ Verpflichtung in der Innenverteidigung nach Konatés Abgang – erst der Abgang des Schlüsselspielers, dann die Fixierung auf einen erfahrenen Bundesliga-Profi. Das passt zum „erst verkaufen, dann kaufen“-Rhythmus der Reds in den vergangenen Jahren. Ob Dortmund den Spieler abgibt und wie Ablösesumme sowie Vertragsdetails aussehen, bleibt den weiteren Verhandlungen vorbehalten.

Für Liverpool-Fans gilt es in den kommenden Wochen zwei Spuren im Blick zu behalten: den offiziellen Zeitpunkt von Konatés Abgang und die Entwicklung bei Angeboten für Schlotterbeck oder andere Kandidaten. Der Wechsel in der Abwehr steht fest – die Gesichter in Liverpools Defensive an der Anfield Road dürften in der neuen Saison deutlich anders aussehen als in dieser.

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