Am Ende der Saison ist es auf den Rängen oft lauter als in der Tabelle – manche heben schon vorab das Meisterpokalglas, andere aktualisieren auf dem Handy unablässig ihre Fantasy-Punkte. Die Fantasy-Aufstellungs-Empfehlungen für den 36. Spieltag der Serie A sind da: Die Liga geht in die Schlussphase, doch abgesehen davon, dass Inter Mailand den Scudetto bereits sicher hat, hängen Europapokal-Plätze und der Abstiegskampf noch eng zusammen – für Fantasy-Manager fühlt sich jede Runde bei der Kaderwahl an wie ein Wettrennen gegen den Spielplan.
Schlussphase und Spielplan dieser Runde
Diese Runde beginnt mit Turin gegen Sassuolo und endet am Sonntag, den 11. Mai, wenn Neapel Bologna zu Hause empfängt. Die jüngsten Trends in der Datenbank zeigen: Lecce schlug Genua zu Hause mit 1:0, Como gewann auswärts mit 4:1, Turin spielte 2:2 – diese Ergebnisse zeichnen das Bild einer Schlussphase, in der jeder Punkt zählt. Das Stadio Comunale Via del Mare in Lecce fasst rund 33.876 Zuschauer; Sassuolo gastiert in Turin, Florenz empfängt Genua, Parma trifft auf Roma, AC Mailand und Atalanta treffen im San Siro aufeinander – jedes Spiel hat seine eigene Geschichte.
Lecce gegen Juventus: das emotionale Zentrum der Fantasy-Wahl
Im Mittelpunkt steht Lecce gegen Juventus. Nach dem Remis der Alten Dame gegen Verona darf im Kampf um die Champions-League-Plätze kein Punkt mehr verloren gehen; Roma und Como jagen weiterhin nach. Unter Spalletti muss die Abwehr wieder ihre Härte finden, die Fans in Lecce feiern dieses Heimspiel als „Punktejagd-Nacht“. Im Fantasy-Kontext deuten solche Hochdruck-Duelle mit torarmem Erwartungsprofil oft zuerst auf die Torhüterposition.
Torhüter: Michel Di Gregorio (6,3M)
Empfohlener Torhüter Michel Di Gregorio (Lecce gegen Juventus) – 6,3 Mio. Marktwert, eine Wahl, die „etwas riskant, aber durchaus überlegenswert“ ist. Juventus reist unter enormem Druck in den Süden und braucht eine Abwehrleistung auf Zu-Null-Niveau; das Spiel dürfte eng, torarm und selbst eine knappe 0:1-Niederlage für Spallettis Mannschaft nicht undenkbar sein. Kann Di Gregorio ein- oder zweimal entscheidend parieren und vielleicht sogar zu Null halten, hat seine Fantasy-Bewertung Aufwärtspotenzial.
Abwehr: Gosens, Wesley, Scalvini
Fiorentina gegen Genua: Robin Gosens (6,7 Mio.) gehört weiter zu den stabilsten und gefährlichsten Flügelspielern der Viola – offensiv wie defensiv liefert er Fantasy-Punkte und dürfte gegen Genua erneut die linke Seite prägen.
Parma empfängt Roma: Wesley (6,9 Mio.) ist nach seiner Rückkehr von Verletzung schnell wieder in Form. Ihn schlicht als „Verteidiger“ einzuordnen, trifft es nicht – er kontrolliert oft das Tempo, schafft lokale Überlegenheit und kann die Bewertung auch ohne Tor durch Vorlagen oder Schlüsselpässe steigern.
AC Mailand gegen Atalanta: Giorgio Scalvini (6,2 Mio.) ist die mutigere Option. Die Rossoneri kämpfen zuletzt mental und technisch, Atalanta spielt weiter mutig und offensiv. In der großen Kulisse des San Siro zieht sich Scalvini nie zurück – Führungsqualität und Spielübersicht können für eine solide, spielverändernde Defensivleistung sorgen.
Mittelfeld: Laurienté führt die Offensivoptionen an
Turin gegen Sassuolo: Armand Laurienté (6,9 Mio.) ist in dieser Runde ein wichtiger Name im Angriff. Sassuolo zählt zu den Überraschungen der Saison, und der Franzose ist ein zentraler Offensivakteur der Neroverdi. Ein Auswärtsspiel in Turin ist schwer, doch Laurienté bleibt einer der Gegner, den die Abwehr am genauesten im Blick behalten muss – fehlt eurem Fantasy-Kader Kreativität, ist er eine lohnenswerte Option im Mittelfeld bzw. auf der Außenbahn.
Wie man die Fantasy-Strategie dieser Runde einschätzt
Strategisch konzentrieren sich die Empfehlungen dieser Runde auf „Torhüter-Dividenden in Hochdruck-Duellen“ und die „Asset-Ausbeute von Verteidigern auf der schwachen Seite bzw. mit Konterprofil“; im Mittelfeld setzen wir auf gerade heiß laufende Flügel-Durchbruchskräfte. Der Kampf um die Champions-League-Plätze heizt das Duell Lecce gegen Juventus emotional an, während die vier Partien Torino gegen Sassuolo, Florenz gegen Genua, Parma gegen Roma und Milan gegen Atalanta unterschiedliche Risikostufen abdecken. Fantasy-Manager, die bereits einen Kernstürmer festgelegt haben, können mit den genannten Spielern die „Stabilitätslücke“ in Abwehr und Tor ausfüllen.
In den verbleibenden drei Spieltagen sollte man neben dem Abschlussspiel Neapel gegen Bologna am 11. Mai auch genau beobachten, ob Juventus auswärts den Punktverlust stoppt und ob Roma sowie Como weiter Druck ausüben können – diese Ergebnisse werden die Prioritäten bei der Spielerauswahl im Europa-Fantasy direkt umschreiben. Vor der Veröffentlichung der nächsten Aufstellung empfiehlt es sich, vor allem Veränderungen bei den Startelfs und Verletzungsmeldungen der vier genannten Partien im Blick zu behalten.