Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist bereits in vollem Gange. Unseren Informationen zufolge nehmen an diesem Turnier mindestens fünf aktive Spieler teil, deren Väter ebenfalls im Trikot ihrer Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz kamen.
Bei Argentinien spielte Diego Simeone 1994, 1998 und 2002 bei drei Weltmeisterschaften in Folge und war eine zentrale Mittelfeldfigur der Albiceleste. Sein Sohn Giuliano Simeone absolvierte die gesamte Qualifikation für dieses Turnier und bestreitet seine erste WM. Der Stürmer von Atlético Madrid erreichte in der Saison 2025/26 in der La Liga einen durchschnittlichen Spielbewertungswert von knapp 7,0 pro Partie und wird das zweite Mitglied der Simeone-Familie sein, das Argentinien bei einer Weltmeisterschaft vertritt. Argentinien steht derzeit auf Platz 3 der FIFA-Weltrangliste mit 1874,81 Punkten.
Bei Norwegen reicht die familiäre Tradition bis zu Alf-Inge Haaland zurück. Der Vater absolvierte Einsätze bei den Weltmeisterschaften 1994 und 1998 und glänzte in seinem Debüt 1994 gegen Mexiko. 32 Jahre später trägt sein Sohn Erling Haaland die Angriffslast – beim WM-Debüt gegen den Irak erzielte er zwei Tore, führte sein Team zum 4:1-Sieg und erhielt eine Bewertung von 8,1. In seinen letzten zehn offiziellen Länderspielen lag seine Bewertung stets bei mindestens 7,2, im Schnitt bei 8,55; zweimal erhielt er die Höchstnote 10. Norwegen steht derzeit auf Platz 31 der FIFA-Weltrangliste.
Frankreich und Algerien stehen für ein Erbe über Teamgrenzen hinweg. Zinedine Zidane half Frankreich 1998 zum Titel und spielte auch bei den Turnieren 2002 und 2006; in fünf Partien 1998 erreichte er einen Durchschnittswert von 8,36, erzielte zwei Tore und gab eine Vorlage – die beste Leistung eines Feldspielers dieses Turniers. Knapp zwanzig Jahre später kehrte der Name Zidane an der WM zurück: Als Torhüter steht Luca Zidane für Algerien zwischen den Pfosten. Die Algerier haben in der Gruppenphase bereits einen Sieg eingefahren – 17 Schüsse, davon 8 aufs Tor, 72 % Ballbesitz und zwei Tore; in der aktuellen FIFA-Weltrangliste stehen sie auf Platz 28.
Dem Verlauf nach setzt Giuliano die familiäre Handschrift in der Offensive fort, während Erling beim Torabschluss einen Generationensprung vollzog; Luca schreibt die WM-Geschichte der Familie als Torhüter fort. In der weiteren Gruppenphase bleiben die Entwicklungen bei den drei Vater-Sohn-Konstellationen ein zentraler Beobachtungspunkt.